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Zielgruppen.
Die Zielgruppe ist die Gruppe, auf die man zielt. Man kann ja auch einfach mal ins Blaue schiessen, aber dann trifft man womöglich
nur ein kleines Vögelchen. Oder schlimmer: In dem Film Die letzte Nacht des Boris Grutschenko (Love and Death, Woody Allen,
1972) schießt Woody Allen als Boris Grutschenko während eines Duells in die Luft, um nicht auf seinen Gegner schießen
zu müssen. Das war keine gute Idee, denn die Kugel erreicht den höchsten Punkt ihrer Flugkurve, die nicht eigentlich
eine Kurve im herkömmlichen Sinn ist und fällt wie ein Stein (oder wie eine Kugel) wieder zu Boden. Nur dass sie nicht
zu Boden fällt, sondern Boris Grutschenkos Schulter durchbohrt. Das zum Thema ins Blaue schiessen. Also zielen. Aber auf
wen? Da gibt es zwei Methoden:
1. Man gibt eine Zielgruppenstudie in Auftrag. Das ist zwar teuer, hat aber
den unbestreitbaren Vorteil, dass man sich - wenn die Werbemaßnahmen
ein Fiasko sind - auf die Studie berufen kann. Der schwarze Peter wandert.
2. Schauen Sie sich Ihr Produkt an. Eigentlich kennen Sie Ihre Zielgruppe
doch ziemlich genau. Zumindest Ihr Bauch tut es. Und Ihr Menschenverstand.
Bliebe noch zu klären, ob sonst noch jemand Interesse an Ihrem Produkt
haben könnte. Und wie Ihr Produkt dann aussehen müsste. Oder wie
es kommuniziert werden sollte.
Klärungsbedarf? Anders Björk kennt seine Pappenheimer. Und wenn Sie wollen, können Sie dann auch Ihre Zielgruppenstudie
haben. Wir nennen das aber anders (hätten Sie von Anders Björk etwas anderes erwartet?): Pappenheimerpapier. (Weil
ein Wort mit so vielen "ps" einfach Anders ist).
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